Mittwoch, 13. September 2017

Die G20 Krawallen - Ein Musterbeispiel?

Der G20 Gipfel ist nun über zwei Monate her und ich habe mir wirklich Zeit gelassen mit einer Analyse der Ereignisse an diesen Tagen.

Kommen wir aber erst einmal zu den offiziellen Zahlen...

- Insgesamt waren rund 31 Tausend Polizisten im Einsatz (Was ca. 11.6% aller Polizisten in Deutschland darstellt!)

- Auf der Gegenseite gab es Zehntausende Demonstranten die gegen den G20 Gipfel demonstrierten. ca. 500 - 800 davon waren Gewaltbereit und kamen zum Großteil aus dem Linksextremistischen Spektrum.


Ich denke ich muss niemanden erzählen, dass die Ausschreitungen an diesem Wochenende stellenweise Bürgerkriegsähnliche Zustände angenommen haben.

Straßen waren stellenweise unpassierbar, Barrikaden haben gebrannt, Geschäfte wurden ausgeplündert und Menschen wurden stellenweise schwer verletzt.


Wenn man sich jetzt anschaut, dass ca. 31 Tausend Polizisten im Einsatz waren um für die Sicherheit während dieses Gipfels zu sorgen, auf der anderen Seite aber nur ca. 500-800 Randalierer unterwegs waren, die stellenweise ganze Straßenzüge zerstört haben und eine ganze Stadt in den Ausnahmezustand gebracht haben, dann fragt man sich schon, wie die Ordnungkräfte ein noch viel größeres Ereignis mit vielleicht Zehntausenden solcher gewalltbereiten Randalierer unter Kontrolle bringen möchte.

In Ganz Deutschland gibt es ca. 268 Tausend Polizisten (Inkl. BKA und Bundespolizei) dann braucht es kein Mathematikstudium um zu errechnen, dass allein in Hamburg ca. 11.6% aller Polizisten im Einsatz waren, für eine einzige Stadt, für ein einziges Wochenende.

Die Ordnungkräfte waren trotz dieser hohen Anzahl von Polizisten bereits an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Erschöpfung, Frustration und Gewalt an der Bevölkerung waren die Ergebnisse dieser Belastung.

Geht man nun von einem Szenario aus in dem in mehreren Städten gleichzeitig solche Ausschreitungen stattfinden, dann wird einem schnell klar, dass dies zu einem Totalversagen der Exekutive führen würde.

Plünderungen, Gewalttaten, tausende Verletzte, all das wäre in noch nie da gewesender Form nun Möglich ohne, dass man die Möglichkeit hätte dies einzudämmen.

Schnell wäre eine Gewaltspirale in Gang gesetzt die wohl ohne Einsatz des Militärs nicht mehr zu bewältigen wäre.

Solche Szenarien sind keinesfalls unrealistisch und vorallem in Zeiten von "Fake-News" kann eine gefälschte Nachricht oder ein Ereignis wie z.B. von der Polizei verübte Gewalttaten, das Fass zum überlaufen bringen, wie wir es stellenweise jetzt schon in den USA erleben.


Wie sollte man sich in einer solchen Situation verhalten?

Nun, zuerst sollte man schauen ob man sich in einem potenziellen Gefahrengebiet befindet. Das geht auch heute schon, denn in Großstädten ist es z.B. unsicherer als auf dem Land. In der Vorstadt ist es sicherer als in der Innenstadt, No-Go Areas, Migrantenviertel etc..

Es ist wichtig, in einem solchen Szenario frühzeitig das betroffene Gebiet zu verlassen und z.B. zur Familie oder zu Bekannten außerhalb dieser Gefahrenzone auszuweichen.

Wenn dies nicht mehr möglich ist, sollte man sich Zuhause verschanzen. Die Fenster schließen, Rollläden herunter lassen und die Türe abschließen. Fluchtwege sollten immer vorhanden sein.

Vorallem Brände stellen ein enormes Gefahrenpotenzial in solch einer Situation dar. Stellt also Feuerlöscher auf und haltet Fluchtwege offen.

Solltet ihr in Kontakt mit Randalierern kommen, haltet keinen Augenkontakt, sprecht diese Leute NICHT an. Ihr solltet solche Leute weder belehren noch beleidigen, all das kann und wird zu Ausschreitungen gegen einen selbst führen. Spielt nicht den Helden!

Solltet ihr in Kontakt mit der Polizei kommen, Hände über den Kopf, ruhig bleiben und betonen, dass ihr lediglich ein unbeteiligter Zivilist seid. Haltet immer einen Ausweis parat um euch ausweisen zu können. Provoziert die Polizei nicht mit "schlauen Sprüchen".












Freitag, 7. April 2017

Syrienkrieg - Weg zum 3. Weltkrieg?

7.4.2017 03:00 MEZ . Die USA haben über 50 Tomahawk Marschlufgkörper, von den Kriegsschiffen USS Ross und USS Porter, auf Syrien abgefeuert.

Der Angriff sei ein "Vergeltungsschlag" für die kürzlich geschehen Giftgasangriffe auf die syrische Stadt Chan Scheichun, wofür die Assad Regierung verantwortlich gemacht wird.


Das Ziel war eine Militärbasis südlich von Homs, einem Flugfeld von dem angeblich die Kampfflugzeuge der syrischen Armee, die Giftgasangriffe geflogen haben sollen.

In diesem Artikel geht es nicht um die Schuldfrage oder um die Frage ob dieser Angriff gerechtfertigt ist.
Es geht darum ob diese weitere Eskalation die Zündung eines viel größeren Problems darstellen könnte, einem dritten Weltkrieg.

Viele Kriege wurden mit einer Lüge begonnen, der Einmarsch in Polen 1939, der Tonkin-Zwischenfall 1964, der den Kriegseintritt der USA in den Vietnamkrieg begründete, die vermeintlichen Chemiewaffen des Iraks 2003 usw.

Der Syrienkrieg ist so undurchsichtig wie kein Krieg zuvor. Alle möglichen "Parteien" haben ihre Interessen und Finger im Spiel.  Egal ob Amerika, Russland, Israel usw.
Es wird gelogen wo es nur geht, um die eigenen Interessen weiter zu schützen.

Gerade das macht den Syrienkrieg zu einem Pulverfass auf dem "3. Weltkrieg" steht.
Jedes Ereignis kann zum entfachen der Lunte führen, genau wie der heutige Angriff der US Regierung.

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Russland hat den Informationsaustausch mit den USA beendet der dazu dienen sollte einen kontrollierten Luftraum über Syrien einzuhalten damit keine Unfälle passieren.

Die Assad Regierung kündigt ein härteres vorgehen gegen die Opposition an.

Die Luftabwehr, gesponsert durch Russland, soll weiter ausgebaut werden.
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Kann man also davon ausgehen, dass sich der Syrienkrieg wirklich zu einem Weltkrieg entwickeln kann?

Diese Frage muss man wohl leider mit "Ja" beantworten.

Anders als im Vietnamkrieg, oder anderen Stellvertreterkriegen im letzten Kalten Krieg, sind hier zwei Großmächte DIREKT involviert.
Eine direkte Konfrontation der beiden Großmächte könnte eine Vergeltungspirale in Gang setzen die sich über die Grenzen Syriens hinaus bewegt.

Und da eben genau diese beiden Parteien, in diesem Krieg, mit Soldaten und Material involviert sind, könnte eine falsch abgeworfene Bombe oder ein Flugzeug welches ausversehen abgeschossen wurde, etwas auslösen was wir wohlmöglich nicht mehr gestoppt bekommen.

Hoffen wir darauf, dass alle Parteien wissen was auf dem Spiel steht und dass sie einen kühlen Kopf bewahren.

Denn am Ende spielt es keine Rolle wer angefangen hat. Am Ende zählt nur wer überlebt hat...





Montag, 14. März 2016

Krisenvorsorge - JETZT!

Die globalen Ereignisse in letzter Zeit sind besorgniserregend. Egal ob Syrienkrise, Flüchtlingskrise, Eurokrise oder ein unvorhersehbares Ereignis wie Naturkatastrophen, in letzter Zeit scheint alles möglich zu sein.

Wir dürfen uns trotzdem nicht beirren lassen und unsere Sinne vernebeln lassen. Eine große Schuld an diesem "Empfinden" haben auch die Medien, die jedes Ereignis medial aufbauschen.

Nichtsdestotrotz ist es an der Zeit, dass zumindest die "Basics" im Prepping vorhanden sind.

Dieser Post soll dazu dienen, denjenigen noch einmal ins Gewissen zu rufen, dass jederzeit eine Eskalation der oben genannten Szenarien stattfinden könnte.

Dementsprechend ist es sinnvoll, noch jetzt Vorbereitungen zu treffen.


1. Lebensmittel- u. Getränkevorrat - Hygiene u. Hausapotheke

Wer noch keine Vorräte hat, sollte nun damit anfangen.
Ein guter Vorrat von mehreren Wochen bis zu mehreren Monaten sollte auf jeden Fall vorhanden sein um im Ernstfall nicht von Dritten abhängig zu sein.

Das "Bundesamt für Bevölkerungschutz und Katastrophenhilfe" bietet eine 2 Wochen Liste an an der man sich orientieren kann.

Checkliste vom BBK

Damit man die Lebensmittel auch zubereiten kann, ist es unerlässlich, dass man auch eine alternative Kochmöglichkeit wie z.B. einen Campingkocher und Ersatzkartuschen zur Verfügung hat.

Die Hygiene ist im Krisenfall von sehr großer Bedeutung. Neben einer ausreichenden Hausapotheke und Verbandsmaterial sind vorallem Seife, Desinfektionsmittel, Zahnpasta, Zahnbürsten und Klopapier von elementarer Bedeutung!


2. Informationbeschaffung und Energievorsorge


In einem Krisenfall sind Informationen von höchster Priorität.
Fehlen uns Entscheidende Informationen, ist es uns nicht möglich weitere Vorgehensweisen akkurat zu planen und umzusetzen.

Zu den Mindestanforderungen gehört ein Batteriebetriebener Weltempfänger oder Radio und wenn möglich auch ein Breitband Funkscanner.

Damit auch von fremdsprachigen Radiostationen Informationen genutzt werden können sollten auf jeden Fall ein paar Wörterbücher in diversen Sprachen vorhanden sein.

Damit die Elektrokleingeräte auch dauerhaft genutzt werden können ist eine unabhängige Stromversorgung ebenfalls ein muss.

Im Trekkingbereich gibt es bereits seit Jahren sehr gute Mini-Solaranlagen die über USB diverse Geräte und Akkus aufladen können.

Wer den Platz und das nötige Kleingeld hat, kann auch einen Generator oder eine größere Solar-Inselanlage anschaffen.

Für die Nacht sind außerdem noch Kerzen und Taschenlampen mitsamt Ersatzbatterien in ausreichendem Maße von nöten

Für den Winter benötigt man zudem noch eine alternative Heizmöglichkeit wie z.B. einen Petroleum oder Gasofen. Wer die Möglichkeit besitzt kann sich auch einen Holzofen einbauen lassen und dementsprechend Brennmaterial einlagern.


3. Heimverteidigung


Zur Hausverteidigung gehört auf jedenfall eine ausreichender Brandschutz und, je nach Risikogebiet, ein Überflutungsschutz.

Zum Brandschutz muss mindestens ein Feuerlöscher, Löscheimer und Löschdecke vorhanden sein. Zusätzlich sind Brand/Rauchmelder ein muss in jedem Haus.

Der Feuerlöscher sollte, wenn möglich, KEIN PULVERlöscher sein. Diese sind in der Regel nur bedingt zur Brandbekämpfung in geschlossenen Räumen geeignet.

Für die Brandbekämpfung zu Hause sollte ein Schaumlöscher die erste Wahl sein.

Zum Hochwasserschutz empfiehlt es sich, mehrere Sandsäcke (Am besten gefüllt) vorrätig zu halten. Ein Schlauchboot sollte je nach Risikogebiet auch mit eingeplant werden.


4. Selbstverteidigung 

Zur Krisenvorsorge gehört auch ein gesundes Maß an Selbstverteidigungsmöglichkeiten.

Gerade in Deutschland ist die Beschaffung von Selbstverteidigungsmitteln wie z.B. Schusswaffen allerdings mit einigen Schwierigkeiten verbunden und selbst wenn man alle Anforderungen erfüllt könnte in einer Krisensituation der Staat die Waffen auch konfiszieren. Dies sollte immer im Hinterkopf behalten werden wenn es um die Anschaffung von registriertpflichtigen Waffen geht.

Aber auch in Deutschland gibt es noch genügend freie, legale Möglichkeiten zur Selbstverteidigung wie z.B. Pfefferspray, Teleskopschlagstock, Armbrüste, Bögen und auch diverse Vorderladergewehre.

Speziel für letzteres benötigt man allerdings Erlaubnispflichtiges Schwarzpulver. Aber auch dieses "Problem" kann mit ein wenig Aufwand überwunden werden.

Auch der Einsatz von Alarmanlagen und Hausbefestigungen muss bedacht werden. Es gibt bereits günstige Alarmanlagen zu kaufen und auch der Einbau von diversen Sicherheitmechanismen im Haus kostet nicht die Welt, schützt aber zuverlässig bzw. sorgt für mehr Vorbereitungszeit.


5. Wertsicherung  

Nicht nur Lebensmittel und Selbstverteidigungsmittel spielen im Prepping eine große Rolle. Auch die Bevorratung von Wertsicherungsgegenständen wie z.B. Edelmetalle, Schmuck oder Bargeld muss in betracht gezogen werden.

Gold wird z.B. schon seit Jahrtausenden als Krisensichere Wersicherung benutzt. Zwar hilft Gold während einer Krise nicht viel, sorgt allerdings dafür, dass nach einer Krise der Neuanfang leichter fällt.

Ebenso sind diverse Tauschmittel wie Alkohol, Tabak und Kaffee von besonderer Bedeutung und sollten ebenfalls in betracht gezogen werden.


6. Fluchtrucksack 

Der Fluchtrucksack ist im Prepping das "Ultima Ratio" aber auch unerlässlich.
In diversen Videos auf meinem Kanal gehe ich explizit auf diesen Ausrüstungsgegenstand ein und gebe Tipps zur Erstellung und zum Einsatz.



Wenn wir diese Punkte nun als Prioritätsliste anlegen benötigen wir für die Prepper Basics folgendes:

  1. Lebensmittel und Getränkevorrat für mehrere Wochen/Monate
  2. Campingkocher u. Gaskartuschen 
  3. Notfallapotheke u. Verbandskasten
  4. Hygiene Artikel (Seife, Zahnpasta, Zahnbürsten etc.)
  5. Weltempfänger/Radio
  6. Breitband Funkscanner
  7. Kerzen in div. Größen
  8. Taschenlampen u. Ersatzbatterien/Akkus
  9. Mini-Solaranlage
  10. Stromgenerator min. 1000W
  11. Alternative Heizmöglichkeiten und Brennstoffe
  12. Akkuladegeräte
  13. Rauchmelder, Feuerlöscher, Löscheimer, Löschdecke
  14. Sandsäcke, Schlauchboot
  15. Selbstverteidigungsmittel
  16. Wert- Tauschgegenstände (Gold, Silber, Schmuck, Tabak etc.)
  17. Fluchtrucksack

In unserem Forum gibt es diverse Beispiele wie ein solcher Vorrat im Detail aussehen kann.
Schaut vorbei und nehmt an den Diskusionen teil.

http://forum.urban-prepping.de/